
Die JU-Mitglieder aus dem Landkreis München wollten wissen, wie Griechenland die Kehrtwende schaffte
Die Wirtschaft am Boden, hohe Staatsverschuldung, hohe Migrationszahlen - was viele mit der aktuellen Staatssituation in Deutschland verbinden, war vor 15 Jahren in Griechenland allgegenwärtig. Wie Griechenland die Kehrtwende schaffte, war Schwerpunkt einer Auslandsreise von drei JU-Mitgliedern aus dem Landkreis München, die mit einer Delegation der Jungen Union Bayern in Athen unterwegs war. Die Reise wurde mit Unterstützung der dortigen Außenstellen der Hanns-Seidel-Stiftung sowie der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert.
Mit Michaela Balis, der für Griechenland zuständigen Direktorin von Germany TRADE & INVEST, beleuchtete man konkret die wirtschaftliche Situation. So habe sich die Wirtschaft durch harte Reformen zwar erholt, sei aber weiterhin unter dem Vorkrisenniveau. Auf Nachfrage von des Kreisvorsitzenden Jan Kämmerer wie Griechenland die Kehrtwende schaffte, wurden starke Reformen bei Entbürokratisierung hervorgehoben sowie eine Modernisierung der Finanzverwaltung. Aber auch tiefe Einschnitte im Sozialstaat.
Der Mindestlohn liege bei 878 € und der Durchschnittslohn bei ca 1.200 €. Kämmerer betont: „Gerade im Bereich der Entbürokratisierung haben wir viel Potential! Hier brauchen wir Mut zu Veränderung und das Motto: einfach mal machen!“
Bei einem Gespräch mit dem Deutschen Botschafter sowie den Leitern der KAS sowie der HSS blickte man auf das aktuelle Verhältnis der Griechen zu Deutschland. So gab es zu Zeiten der Wirtschaftskrise Umfragen, wonach nur 1 % der Griechen bezüglich Deutschland positive Gefühle haben. Mittlerweile sei diese Zahl deutlich gestiegen. Auch sehe man mittlerweile mit Sorgen auf die wirtschaftliche Situation in Deutschland.
Asyl und Migration
Einen Besuch im Griechischen Ministerium für Asyl und Migration nutzen Verena Kukula, Alexander Löher und Jan Kämmerer, um sich über die aktuelle Migrationslage auszutauschen. So merke man mittlerweile, dass die Zahl auf hohem Niveau rückläufig sei. Auf Nachfrage des Vorsitzenden der JU Würmtal nach den Gründen, wurde insbesondere die veränderte Lage in Syrien angesprochen. So kehren viele Syrer aus der Türkei in ihre Heimat zurück und durch das Pausieren der Asylverfahren von Syrern bis zu einer Lageneueinschätzung sei es aktuell nicht reizvoll nach Griechenland zu kommen.
Große Hoffnungen habe man auch bezüglich der nächstes Jahr in Kraft tretenden Reform des Europäischen Asylsystems. Die Eindrücke aus dem Ministerium wurden auch von einem Vertreter der Bundespolizei bestätigt. So sei Griechenland sehr engagiert, seine Außengrenze zu schützen. So sei die Landgrenze zur Türkei technisch hochgerüstet und es gäbe in Europa wohl keinen Meeresabschnitt, welcher besser kontrolliert wird als das Ägäische Meer.
Im griechischen Parlament diskutierte die Delegation mit dem Abgeordneten Jannis Ikonomou, der deutlich machte, dass aus einer kleinen osmanischen Provinz ein moderner Staat als Stabilitätsanker im Mittelmeerraum wurde. Insbesondere ging er auf das angespannte Verhältnis zwischen der Türkei und Griechenland ein.
Zum Abschluss besuchten die Nachwuchspolitiker die Parteizentrale Nea Dimokratia und traf Generalsekretärin Maria Syrengela und Generaldirektor Jannis Smyrlis. Hierbei ging man auf die Herausforderungen im Umgang mit Fake News in sozialen Medien ein.
Quelle: Junge Union München-Land

Die JU-Mitglieder aus dem Landkreis München wollten wissen, wie Griechenland die Kehrtwende schaffte
Die Wirtschaft am Boden, hohe Staatsverschuldung, hohe Migrationszahlen - was viele mit der aktuellen Staatssituation in Deutschland verbinden, war vor 15 Jahren in Griechenland allgegenwärtig. Wie Griechenland die Kehrtwende schaffte, war Schwerpunkt einer Auslandsreise von drei JU-Mitgliedern aus dem Landkreis München, die mit einer Delegation der Jungen Union Bayern in Athen unterwegs war. Die Reise wurde mit Unterstützung der dortigen Außenstellen der Hanns-Seidel-Stiftung sowie der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert.
Mit Michaela Balis, der für Griechenland zuständigen Direktorin von Germany TRADE & INVEST, beleuchtete man konkret die wirtschaftliche Situation. So habe sich die Wirtschaft durch harte Reformen zwar erholt, sei aber weiterhin unter dem Vorkrisenniveau. Auf Nachfrage von des Kreisvorsitzenden Jan Kämmerer wie Griechenland die Kehrtwende schaffte, wurden starke Reformen bei Entbürokratisierung hervorgehoben sowie eine Modernisierung der Finanzverwaltung. Aber auch tiefe Einschnitte im Sozialstaat.
Der Mindestlohn liege bei 878 € und der Durchschnittslohn bei ca 1.200 €. Kämmerer betont: „Gerade im Bereich der Entbürokratisierung haben wir viel Potential! Hier brauchen wir Mut zu Veränderung und das Motto: einfach mal machen!“
Bei einem Gespräch mit dem Deutschen Botschafter sowie den Leitern der KAS sowie der HSS blickte man auf das aktuelle Verhältnis der Griechen zu Deutschland. So gab es zu Zeiten der Wirtschaftskrise Umfragen, wonach nur 1 % der Griechen bezüglich Deutschland positive Gefühle haben. Mittlerweile sei diese Zahl deutlich gestiegen. Auch sehe man mittlerweile mit Sorgen auf die wirtschaftliche Situation in Deutschland.
Asyl und Migration
Einen Besuch im Griechischen Ministerium für Asyl und Migration nutzen Verena Kukula, Alexander Löher und Jan Kämmerer, um sich über die aktuelle Migrationslage auszutauschen. So merke man mittlerweile, dass die Zahl auf hohem Niveau rückläufig sei. Auf Nachfrage des Vorsitzenden der JU Würmtal nach den Gründen, wurde insbesondere die veränderte Lage in Syrien angesprochen. So kehren viele Syrer aus der Türkei in ihre Heimat zurück und durch das Pausieren der Asylverfahren von Syrern bis zu einer Lageneueinschätzung sei es aktuell nicht reizvoll nach Griechenland zu kommen.
Große Hoffnungen habe man auch bezüglich der nächstes Jahr in Kraft tretenden Reform des Europäischen Asylsystems. Die Eindrücke aus dem Ministerium wurden auch von einem Vertreter der Bundespolizei bestätigt. So sei Griechenland sehr engagiert, seine Außengrenze zu schützen. So sei die Landgrenze zur Türkei technisch hochgerüstet und es gäbe in Europa wohl keinen Meeresabschnitt, welcher besser kontrolliert wird als das Ägäische Meer.
Im griechischen Parlament diskutierte die Delegation mit dem Abgeordneten Jannis Ikonomou, der deutlich machte, dass aus einer kleinen osmanischen Provinz ein moderner Staat als Stabilitätsanker im Mittelmeerraum wurde. Insbesondere ging er auf das angespannte Verhältnis zwischen der Türkei und Griechenland ein.
Zum Abschluss besuchten die Nachwuchspolitiker die Parteizentrale Nea Dimokratia und traf Generalsekretärin Maria Syrengela und Generaldirektor Jannis Smyrlis. Hierbei ging man auf die Herausforderungen im Umgang mit Fake News in sozialen Medien ein.
Quelle: Junge Union München-Land

Die JU-Mitglieder aus dem Landkreis München wollten wissen, wie Griechenland die Kehrtwende schaffte
Die Wirtschaft am Boden, hohe Staatsverschuldung, hohe Migrationszahlen - was viele mit der aktuellen Staatssituation in Deutschland verbinden, war vor 15 Jahren in Griechenland allgegenwärtig. Wie Griechenland die Kehrtwende schaffte, war Schwerpunkt einer Auslandsreise von drei JU-Mitgliedern aus dem Landkreis München, die mit einer Delegation der Jungen Union Bayern in Athen unterwegs war. Die Reise wurde mit Unterstützung der dortigen Außenstellen der Hanns-Seidel-Stiftung sowie der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert.
Mit Michaela Balis, der für Griechenland zuständigen Direktorin von Germany TRADE & INVEST, beleuchtete man konkret die wirtschaftliche Situation. So habe sich die Wirtschaft durch harte Reformen zwar erholt, sei aber weiterhin unter dem Vorkrisenniveau. Auf Nachfrage von des Kreisvorsitzenden Jan Kämmerer wie Griechenland die Kehrtwende schaffte, wurden starke Reformen bei Entbürokratisierung hervorgehoben sowie eine Modernisierung der Finanzverwaltung. Aber auch tiefe Einschnitte im Sozialstaat.
Der Mindestlohn liege bei 878 € und der Durchschnittslohn bei ca 1.200 €. Kämmerer betont: „Gerade im Bereich der Entbürokratisierung haben wir viel Potential! Hier brauchen wir Mut zu Veränderung und das Motto: einfach mal machen!“
Bei einem Gespräch mit dem Deutschen Botschafter sowie den Leitern der KAS sowie der HSS blickte man auf das aktuelle Verhältnis der Griechen zu Deutschland. So gab es zu Zeiten der Wirtschaftskrise Umfragen, wonach nur 1 % der Griechen bezüglich Deutschland positive Gefühle haben. Mittlerweile sei diese Zahl deutlich gestiegen. Auch sehe man mittlerweile mit Sorgen auf die wirtschaftliche Situation in Deutschland.
Asyl und Migration
Einen Besuch im Griechischen Ministerium für Asyl und Migration nutzen Verena Kukula, Alexander Löher und Jan Kämmerer, um sich über die aktuelle Migrationslage auszutauschen. So merke man mittlerweile, dass die Zahl auf hohem Niveau rückläufig sei. Auf Nachfrage des Vorsitzenden der JU Würmtal nach den Gründen, wurde insbesondere die veränderte Lage in Syrien angesprochen. So kehren viele Syrer aus der Türkei in ihre Heimat zurück und durch das Pausieren der Asylverfahren von Syrern bis zu einer Lageneueinschätzung sei es aktuell nicht reizvoll nach Griechenland zu kommen.
Große Hoffnungen habe man auch bezüglich der nächstes Jahr in Kraft tretenden Reform des Europäischen Asylsystems. Die Eindrücke aus dem Ministerium wurden auch von einem Vertreter der Bundespolizei bestätigt. So sei Griechenland sehr engagiert, seine Außengrenze zu schützen. So sei die Landgrenze zur Türkei technisch hochgerüstet und es gäbe in Europa wohl keinen Meeresabschnitt, welcher besser kontrolliert wird als das Ägäische Meer.
Im griechischen Parlament diskutierte die Delegation mit dem Abgeordneten Jannis Ikonomou, der deutlich machte, dass aus einer kleinen osmanischen Provinz ein moderner Staat als Stabilitätsanker im Mittelmeerraum wurde. Insbesondere ging er auf das angespannte Verhältnis zwischen der Türkei und Griechenland ein.
Zum Abschluss besuchten die Nachwuchspolitiker die Parteizentrale Nea Dimokratia und traf Generalsekretärin Maria Syrengela und Generaldirektor Jannis Smyrlis. Hierbei ging man auf die Herausforderungen im Umgang mit Fake News in sozialen Medien ein.
Quelle: Junge Union München-Land