
Jetzt "Unabhängige" in Planegg
Freie Wähler Dynamische (FWD) in Planegg heißen wegen Aiwanger jetzt "Unabhängige"!
Die Freien Wähler Dynamische (FWD) haben in Planegg für einen politischen Paukenschlag gesorgt. Weil sie mit der politischen Ausrichtung und der Außenwirkung des Vorsitzenden der bayerischen Freien Wähler, dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger, nicht mehr einverstanden sind, hat sich die seit 1945 in Planegg bestehende Gruppierung in „Unabhängige“ e.V. umbenannt und den bayerischen Landesverband der Freien Wähler verlassen.
Mit Aiwanger nix mehr am Hut
Florian Zeller, Gemeinderat und 1. Vorsitzender der ehemaligen FWD wurde bei einer Pressekonferenz deutlich: „Wir wollen mit Aiwanger nicht mehr in einen Topf geworfen werden. Wir können uns mit ihm nicht identifizieren.“ Das Gefühl sei bei den rund 35 Mitgliedern in Planegg und Martinsried in den letzten Monaten immer dichter geworden: „Dieses ständige Bashing gegen die Grünen und die Leute kommen dann zu uns und sagen: Was hat denn jetzt der Hubsi wieder gesagt? Nein, mit Aiwanger wollen wir nix mehr am Hut haben.“
Auch das ständige Hinschielen zur Bundespolitik sei nichts für die Würmtaler: „Und dann erreicht er gerade mal 1,5 Prozent“ - mit Blick auf die letzten Bundestagswahlen. Zeller: „Wir müssen wieder zu unseren Wurzeln zurückkehren.“ Und die lägen nun mal in Planegg und Martinsried. „Gerade jüngere Leute, die sich ohne Zwänge einer Parteizugehörigkeit ausschließlich für das Wohl von Planegg und Martinsried engagieren möchten, finden nun bei den Unabhängigen ein politisches Betätigungsfeld.“
Seit 1945
Es ist die vierte Umbenennung seit 1945: Unter dem ersten Nachkriegsbürgermeister Albert Heizer nannten sich die politisch freiheitlich Interessierten „Parteifreie Wählerschaft“, danach, Heizers Sohn Peter war damals zweiter Bürgermeister, hießen sie „Bürgerblock Planegg“, danach „Freie Wähler Dynamische“ und jetzt „Unabhängige“. Die Farbe ihrer Wahlplakate ist ein zartes mint.
Bei den letzten Kommunalwahlen vor fünf Jahren haben die damaligen FWD über 17 Prozent der Stimmen erhalten und wurden mit ihrer Bürgermeisterkandidatin Cornelia David zweitstärkste Kraft in Planegg und Martinsried. Derzeit stellen sie vier Gemeinderäte: Florian Zeller, Cornelia David, Max Gum-Bauer und Florian Max. Bei den Kommunalwahlen im nächsten Jahr werden sie unter dem neuen Namen „Unabhängige“ (Unabhängige Politik für Planegg) antreten und voraussichtlich wieder mit einem Kandidaten oder einer Kandidatin für das Bürgermeisteramt.
Die Freien Wähler waren in Planegg immer stark vertreten. Sie legten auch stets Wert auf ihre politische Unabhängigkeit, haben allerdings meist loyal mit den jeweiligen Bürgermeistern zusammen gearbeitet. Vor allem das öffentliche Auftreten ihres bayerischen Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger und seine populistischen Reden und Auftritte waren vielen Mitgliedern ein Dorn im Auge: „Das hat sich in den letzten zwei, drei Jahren stark zugespitzt“, sagt Zeller. Auf der letzten Mitgliederversammlung habe man das Thema intensiv diskutiert. Die Abstimmung über den neuen Namen endete fast einstimmig positiv: Es gab nur eine Enthaltung.
Ab sofort wollen die Unabhängigen nur noch öffentliche Veranstaltungen mit Schwerpunktthemen machen, keine Stammtische mehr. Man will sich auf die derzeit virulenten Themen in P,lanegg konzentrieren: Die Bebauung des Bahnhofsgeländes, neue Radwegeverbindungen, eine Entscheidung der seit Jahren diskutierten Frage, ob es an der Röntgenstraße in Martinsried einen Durchstich durch den begrünten Wall geben soll oder nicht. Die Unabhängigen sind dagegen. Und schön langsam will man sich auch auf den beginnenden Kommunalwahlkampf vorbereiten: „Themen gibt es genug“, sagt Zeller.
Redaktion Unser Würmtal / zu

Jetzt "Unabhängige" in Planegg
Freie Wähler Dynamische (FWD) in Planegg heißen wegen Aiwanger jetzt "Unabhängige"!
Die Freien Wähler Dynamische (FWD) haben in Planegg für einen politischen Paukenschlag gesorgt. Weil sie mit der politischen Ausrichtung und der Außenwirkung des Vorsitzenden der bayerischen Freien Wähler, dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger, nicht mehr einverstanden sind, hat sich die seit 1945 in Planegg bestehende Gruppierung in „Unabhängige“ e.V. umbenannt und den bayerischen Landesverband der Freien Wähler verlassen.
Mit Aiwanger nix mehr am Hut
Florian Zeller, Gemeinderat und 1. Vorsitzender der ehemaligen FWD wurde bei einer Pressekonferenz deutlich: „Wir wollen mit Aiwanger nicht mehr in einen Topf geworfen werden. Wir können uns mit ihm nicht identifizieren.“ Das Gefühl sei bei den rund 35 Mitgliedern in Planegg und Martinsried in den letzten Monaten immer dichter geworden: „Dieses ständige Bashing gegen die Grünen und die Leute kommen dann zu uns und sagen: Was hat denn jetzt der Hubsi wieder gesagt? Nein, mit Aiwanger wollen wir nix mehr am Hut haben.“
Auch das ständige Hinschielen zur Bundespolitik sei nichts für die Würmtaler: „Und dann erreicht er gerade mal 1,5 Prozent“ - mit Blick auf die letzten Bundestagswahlen. Zeller: „Wir müssen wieder zu unseren Wurzeln zurückkehren.“ Und die lägen nun mal in Planegg und Martinsried. „Gerade jüngere Leute, die sich ohne Zwänge einer Parteizugehörigkeit ausschließlich für das Wohl von Planegg und Martinsried engagieren möchten, finden nun bei den Unabhängigen ein politisches Betätigungsfeld.“
Seit 1945
Es ist die vierte Umbenennung seit 1945: Unter dem ersten Nachkriegsbürgermeister Albert Heizer nannten sich die politisch freiheitlich Interessierten „Parteifreie Wählerschaft“, danach, Heizers Sohn Peter war damals zweiter Bürgermeister, hießen sie „Bürgerblock Planegg“, danach „Freie Wähler Dynamische“ und jetzt „Unabhängige“. Die Farbe ihrer Wahlplakate ist ein zartes mint.
Bei den letzten Kommunalwahlen vor fünf Jahren haben die damaligen FWD über 17 Prozent der Stimmen erhalten und wurden mit ihrer Bürgermeisterkandidatin Cornelia David zweitstärkste Kraft in Planegg und Martinsried. Derzeit stellen sie vier Gemeinderäte: Florian Zeller, Cornelia David, Max Gum-Bauer und Florian Max. Bei den Kommunalwahlen im nächsten Jahr werden sie unter dem neuen Namen „Unabhängige“ (Unabhängige Politik für Planegg) antreten und voraussichtlich wieder mit einem Kandidaten oder einer Kandidatin für das Bürgermeisteramt.
Die Freien Wähler waren in Planegg immer stark vertreten. Sie legten auch stets Wert auf ihre politische Unabhängigkeit, haben allerdings meist loyal mit den jeweiligen Bürgermeistern zusammen gearbeitet. Vor allem das öffentliche Auftreten ihres bayerischen Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger und seine populistischen Reden und Auftritte waren vielen Mitgliedern ein Dorn im Auge: „Das hat sich in den letzten zwei, drei Jahren stark zugespitzt“, sagt Zeller. Auf der letzten Mitgliederversammlung habe man das Thema intensiv diskutiert. Die Abstimmung über den neuen Namen endete fast einstimmig positiv: Es gab nur eine Enthaltung.
Ab sofort wollen die Unabhängigen nur noch öffentliche Veranstaltungen mit Schwerpunktthemen machen, keine Stammtische mehr. Man will sich auf die derzeit virulenten Themen in P,lanegg konzentrieren: Die Bebauung des Bahnhofsgeländes, neue Radwegeverbindungen, eine Entscheidung der seit Jahren diskutierten Frage, ob es an der Röntgenstraße in Martinsried einen Durchstich durch den begrünten Wall geben soll oder nicht. Die Unabhängigen sind dagegen. Und schön langsam will man sich auch auf den beginnenden Kommunalwahlkampf vorbereiten: „Themen gibt es genug“, sagt Zeller.
Redaktion Unser Würmtal / zu

Jetzt "Unabhängige" in Planegg
Freie Wähler Dynamische (FWD) in Planegg heißen wegen Aiwanger jetzt "Unabhängige"!
Die Freien Wähler Dynamische (FWD) haben in Planegg für einen politischen Paukenschlag gesorgt. Weil sie mit der politischen Ausrichtung und der Außenwirkung des Vorsitzenden der bayerischen Freien Wähler, dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger, nicht mehr einverstanden sind, hat sich die seit 1945 in Planegg bestehende Gruppierung in „Unabhängige“ e.V. umbenannt und den bayerischen Landesverband der Freien Wähler verlassen.
Mit Aiwanger nix mehr am Hut
Florian Zeller, Gemeinderat und 1. Vorsitzender der ehemaligen FWD wurde bei einer Pressekonferenz deutlich: „Wir wollen mit Aiwanger nicht mehr in einen Topf geworfen werden. Wir können uns mit ihm nicht identifizieren.“ Das Gefühl sei bei den rund 35 Mitgliedern in Planegg und Martinsried in den letzten Monaten immer dichter geworden: „Dieses ständige Bashing gegen die Grünen und die Leute kommen dann zu uns und sagen: Was hat denn jetzt der Hubsi wieder gesagt? Nein, mit Aiwanger wollen wir nix mehr am Hut haben.“
Auch das ständige Hinschielen zur Bundespolitik sei nichts für die Würmtaler: „Und dann erreicht er gerade mal 1,5 Prozent“ - mit Blick auf die letzten Bundestagswahlen. Zeller: „Wir müssen wieder zu unseren Wurzeln zurückkehren.“ Und die lägen nun mal in Planegg und Martinsried. „Gerade jüngere Leute, die sich ohne Zwänge einer Parteizugehörigkeit ausschließlich für das Wohl von Planegg und Martinsried engagieren möchten, finden nun bei den Unabhängigen ein politisches Betätigungsfeld.“
Seit 1945
Es ist die vierte Umbenennung seit 1945: Unter dem ersten Nachkriegsbürgermeister Albert Heizer nannten sich die politisch freiheitlich Interessierten „Parteifreie Wählerschaft“, danach, Heizers Sohn Peter war damals zweiter Bürgermeister, hießen sie „Bürgerblock Planegg“, danach „Freie Wähler Dynamische“ und jetzt „Unabhängige“. Die Farbe ihrer Wahlplakate ist ein zartes mint.
Bei den letzten Kommunalwahlen vor fünf Jahren haben die damaligen FWD über 17 Prozent der Stimmen erhalten und wurden mit ihrer Bürgermeisterkandidatin Cornelia David zweitstärkste Kraft in Planegg und Martinsried. Derzeit stellen sie vier Gemeinderäte: Florian Zeller, Cornelia David, Max Gum-Bauer und Florian Max. Bei den Kommunalwahlen im nächsten Jahr werden sie unter dem neuen Namen „Unabhängige“ (Unabhängige Politik für Planegg) antreten und voraussichtlich wieder mit einem Kandidaten oder einer Kandidatin für das Bürgermeisteramt.
Die Freien Wähler waren in Planegg immer stark vertreten. Sie legten auch stets Wert auf ihre politische Unabhängigkeit, haben allerdings meist loyal mit den jeweiligen Bürgermeistern zusammen gearbeitet. Vor allem das öffentliche Auftreten ihres bayerischen Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger und seine populistischen Reden und Auftritte waren vielen Mitgliedern ein Dorn im Auge: „Das hat sich in den letzten zwei, drei Jahren stark zugespitzt“, sagt Zeller. Auf der letzten Mitgliederversammlung habe man das Thema intensiv diskutiert. Die Abstimmung über den neuen Namen endete fast einstimmig positiv: Es gab nur eine Enthaltung.
Ab sofort wollen die Unabhängigen nur noch öffentliche Veranstaltungen mit Schwerpunktthemen machen, keine Stammtische mehr. Man will sich auf die derzeit virulenten Themen in P,lanegg konzentrieren: Die Bebauung des Bahnhofsgeländes, neue Radwegeverbindungen, eine Entscheidung der seit Jahren diskutierten Frage, ob es an der Röntgenstraße in Martinsried einen Durchstich durch den begrünten Wall geben soll oder nicht. Die Unabhängigen sind dagegen. Und schön langsam will man sich auch auf den beginnenden Kommunalwahlkampf vorbereiten: „Themen gibt es genug“, sagt Zeller.
Redaktion Unser Würmtal / zu