Green Village statt Village Greens
Anlässlich des "Internationalen Tag des Baumes" veranstaltete der BUND Naturschutz die Aktion "Green Village statt Village Greens"
Mit der Aktion machte der BN München gemeinsam mit der Interessengemeinschaft Wohnanlagen am Perlacher Forst und Tegernseer Landstr. e.V. (IWAP e.V.) auf den massiven Eingriff in den bedeutsamen Baumbestand der so genannten Ami-Siedlung aufmerksam, sollten die Pläne der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und der Landeshauptstadt München zum Wohnungsneubau umgesetzt werden. Die Veranstalter markierten 150 Bäume, die gefällt werden müssten, sollten die fünf geplanten Quader („Village Greens“) gebaut werden.
Mit gutem Beispiel voran gehen
Nach einer Begrüßung und Einführung durch Dorit Zimmermann, Mitglied im Vorstand des BN München sowie Sprecherin des BN-Arbeitskreises Baumschutz, folgten Reden von Christian Hierneis, 1. Vorsitzender des BUND Naturschutz München sowie von Alois Schwarzhuber, 1. Vorsitzender der IWAP e.V..
In seiner Ansprache wies Christian Hierneis insbesondere darauf hin, wie wichtig Grünflächen und Bäume für unsere Stadt sind. Er forderte die BImA dringend auf, mit gutem Beispiel voranzugehen und aufzustocken und anzubauen, statt abzureißen, Grünflächen zu versiegeln und Bäume zu fällen.
Baumverlust in München
Anschließend organisierte die IWAP eine Führung zu den Standorten, an denen die fünf Quader geplant sind, der Arbeitskreis des BN München hatte zuvor schon alle 150 Bäume markiert, die den Neubauten weichen müssten. Bei den Bäumen handelt es sich u.a. um alte, vitale Eichen, Rotbuchen und Linden mit einem Stammumfang von zwei bis drei Metern. Diese wertvollen Habitatbäume wären für das Ökosystem der Siedlung unwiederbringlich verloren, sie können durch nachgepflanzte kleine Bäumchen keinesfalls ersetzt werden. Die Aktion flankierte eine Baumausstellung mit Infotafeln, die auf die Bedeutung der Bäume zur Klimaanpassung und Lebensraum sowie den Baumverlusten in München etc. aufmerksam machen.
Der BN München hat ein umfangreiches Positionspapier erstellt, in dem er vor dem Hintergrund der Klima- und Biodiversitätskrise sowie der Bedeutung großer Grünflächen für die Erholung und Gesundheit der Münchner Bevölkerung auf Grundlage der vorhandenen Datenlage Forderungen an die geplante Nachverdichtung stellt.
Quelle: BUND Naturschutz in Bayern e.V. Kreisgruppe München
Green Village statt Village Greens
Anlässlich des "Internationalen Tag des Baumes" veranstaltete der BUND Naturschutz die Aktion "Green Village statt Village Greens"
Mit der Aktion machte der BN München gemeinsam mit der Interessengemeinschaft Wohnanlagen am Perlacher Forst und Tegernseer Landstr. e.V. (IWAP e.V.) auf den massiven Eingriff in den bedeutsamen Baumbestand der so genannten Ami-Siedlung aufmerksam, sollten die Pläne der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und der Landeshauptstadt München zum Wohnungsneubau umgesetzt werden. Die Veranstalter markierten 150 Bäume, die gefällt werden müssten, sollten die fünf geplanten Quader („Village Greens“) gebaut werden.
Mit gutem Beispiel voran gehen
Nach einer Begrüßung und Einführung durch Dorit Zimmermann, Mitglied im Vorstand des BN München sowie Sprecherin des BN-Arbeitskreises Baumschutz, folgten Reden von Christian Hierneis, 1. Vorsitzender des BUND Naturschutz München sowie von Alois Schwarzhuber, 1. Vorsitzender der IWAP e.V..
In seiner Ansprache wies Christian Hierneis insbesondere darauf hin, wie wichtig Grünflächen und Bäume für unsere Stadt sind. Er forderte die BImA dringend auf, mit gutem Beispiel voranzugehen und aufzustocken und anzubauen, statt abzureißen, Grünflächen zu versiegeln und Bäume zu fällen.
Baumverlust in München
Anschließend organisierte die IWAP eine Führung zu den Standorten, an denen die fünf Quader geplant sind, der Arbeitskreis des BN München hatte zuvor schon alle 150 Bäume markiert, die den Neubauten weichen müssten. Bei den Bäumen handelt es sich u.a. um alte, vitale Eichen, Rotbuchen und Linden mit einem Stammumfang von zwei bis drei Metern. Diese wertvollen Habitatbäume wären für das Ökosystem der Siedlung unwiederbringlich verloren, sie können durch nachgepflanzte kleine Bäumchen keinesfalls ersetzt werden. Die Aktion flankierte eine Baumausstellung mit Infotafeln, die auf die Bedeutung der Bäume zur Klimaanpassung und Lebensraum sowie den Baumverlusten in München etc. aufmerksam machen.
Der BN München hat ein umfangreiches Positionspapier erstellt, in dem er vor dem Hintergrund der Klima- und Biodiversitätskrise sowie der Bedeutung großer Grünflächen für die Erholung und Gesundheit der Münchner Bevölkerung auf Grundlage der vorhandenen Datenlage Forderungen an die geplante Nachverdichtung stellt.
Quelle: BUND Naturschutz in Bayern e.V. Kreisgruppe München
Green Village statt Village Greens
Anlässlich des "Internationalen Tag des Baumes" veranstaltete der BUND Naturschutz die Aktion "Green Village statt Village Greens"
Mit der Aktion machte der BN München gemeinsam mit der Interessengemeinschaft Wohnanlagen am Perlacher Forst und Tegernseer Landstr. e.V. (IWAP e.V.) auf den massiven Eingriff in den bedeutsamen Baumbestand der so genannten Ami-Siedlung aufmerksam, sollten die Pläne der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und der Landeshauptstadt München zum Wohnungsneubau umgesetzt werden. Die Veranstalter markierten 150 Bäume, die gefällt werden müssten, sollten die fünf geplanten Quader („Village Greens“) gebaut werden.
Mit gutem Beispiel voran gehen
Nach einer Begrüßung und Einführung durch Dorit Zimmermann, Mitglied im Vorstand des BN München sowie Sprecherin des BN-Arbeitskreises Baumschutz, folgten Reden von Christian Hierneis, 1. Vorsitzender des BUND Naturschutz München sowie von Alois Schwarzhuber, 1. Vorsitzender der IWAP e.V..
In seiner Ansprache wies Christian Hierneis insbesondere darauf hin, wie wichtig Grünflächen und Bäume für unsere Stadt sind. Er forderte die BImA dringend auf, mit gutem Beispiel voranzugehen und aufzustocken und anzubauen, statt abzureißen, Grünflächen zu versiegeln und Bäume zu fällen.
Baumverlust in München
Anschließend organisierte die IWAP eine Führung zu den Standorten, an denen die fünf Quader geplant sind, der Arbeitskreis des BN München hatte zuvor schon alle 150 Bäume markiert, die den Neubauten weichen müssten. Bei den Bäumen handelt es sich u.a. um alte, vitale Eichen, Rotbuchen und Linden mit einem Stammumfang von zwei bis drei Metern. Diese wertvollen Habitatbäume wären für das Ökosystem der Siedlung unwiederbringlich verloren, sie können durch nachgepflanzte kleine Bäumchen keinesfalls ersetzt werden. Die Aktion flankierte eine Baumausstellung mit Infotafeln, die auf die Bedeutung der Bäume zur Klimaanpassung und Lebensraum sowie den Baumverlusten in München etc. aufmerksam machen.
Der BN München hat ein umfangreiches Positionspapier erstellt, in dem er vor dem Hintergrund der Klima- und Biodiversitätskrise sowie der Bedeutung großer Grünflächen für die Erholung und Gesundheit der Münchner Bevölkerung auf Grundlage der vorhandenen Datenlage Forderungen an die geplante Nachverdichtung stellt.
Quelle: BUND Naturschutz in Bayern e.V. Kreisgruppe München