Fahrzeugweihe der Malteser
Gottes Segen für neue Einsatzfahrzeuge
Wer an der Kirche St. Stefan in Gräfelfing am Freitagabend vorbeigekommen ist, hat sich vielleicht gewundert, was es da zu feiern gab: Ein mobiler Essensstand, zwei prunkvoll geschmückte, strahlend neue Einsatzfahrzeuge der Malteser und etwa 40 Personen versammelten sich in der frühen Abendstunde auf dem Kirchplatz. Im Zentrum der Feierlichkeit standen die beiden neuen Einsatzfahrzeuge, die vom Malteser Stadt- und Kreisseelsorger Pfarrer Florian Regner ihre Segnung erhielten.
Bei dem LkW handelt es sich um einen MAN TGL (220 PS) mit einem Spezialausbau der Firma Geidobler Fahrzeugbau. Er bietet der Einsatzleitung für den Katastrophenschutz vor Ort die Möglichkeit zur Koordination. Innen gibt es eine Sitzgelegenheit zum Austausch und davon abgetrennt funktionelle und moderne Arbeitsplätze mit Monitoren und beeindruckender Technik. „Eine Art fahrendes Büro“, erklärt Harald Schwill, der stellverstretende Beauftragte der Malteser für die Gliederung München. Insgesamt gibt es für den Katastrophenschutz im Landkreis München zwei Einsatzfahrzeuge dieser Art, eines von den Maltesern und eines vom Bayerischen Roten Kreuz.
Beide werden in diesem Jahr erneuert. „Er löst seinen Vorgänger ab, der mittlerweile 20 Jahre alt ist“, so Schwill. Die Anschaffung ist mischfinanziert, einen hohen Eigenanteil tragen die Malteser, einen weiteren Teil hat die Regierung von Oberbayern übernommen. Mit dem kleineren BMW Touring hatte zwar noch keiner gerechnet, aber da er knapp zwei Monate früher fertig war als gedacht, konnten die beiden Fahrzeuge gemeinsam gesegnet werden. Der Kombi ist für den Einsatzleiter des Rettungsdienstes gedacht, der direkt von zuhause aus der Bereitschaft damit zum Einsatzort kommen kann, um die Koordination vor Ort zu übernehmen.

Weil Nähe zählt
Nach einem kurzen Grußwort von Pfarrer Markus Zurl an die anwesenden Hilfs- und Rettungskräfte unterschiedlicher Organisationen sowie den zweiten Bürgermeister von Gräfelfing, Wolfgang Balk, als Vertreter der Politik gestaltete Pfarrer Regner die Messe. Dabei erinnerte er daran, was die drei zentralen christlichen Tätigkeiten während der Fastenzeit – das Fasten, Beten und Allmosengeben – auch in der heutigen Zeit und gerade für Menschen, die anderen Menschen helfen, bedeuten. So könne das Fasten als Besinnen eine Konzentration auf das Wesentliche erlauben, das Beten als Verbindung zu Gott könne Entlastung bieten und das Allmosengeben uns an die Hilfe für andere erinnern. Etwas, das für alle Hilfs- und Rettungskräfte ohnehin im Vordergrund ihrer Tätigkeit steht und in dem Motto der Malteser zum Ausdruck kommt: „Weil Nähe zählt.“
In seiner Predigt nahm Regner Bezug auf den Psalm 118: „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.“ Er setzte es in Analogie zu all denjenigen, die aus der Gesellschaft vertrieben wurden und die es gelte, im Blick zu behalten. Denn so wie der von den Bauleuten achtlos verworfene Stein könnten sie eine neue Perspektive für das Leben bekommen und selbst wieder zu einem wichtigen Teil der Gesellschaft werden. Aber eben nur dann, wenn ihnen Hilfe zu Teil werde. Er bat um Gottes Segen für alle, die sich dem Dienst am Anderen verschrieben haben: „Lass sie mit den Fahrzeugen Hilfe und Rettung bringen.“
Redaktion Unser Würmtal / sj
Fahrzeugweihe der Malteser
Gottes Segen für neue Einsatzfahrzeuge
Wer an der Kirche St. Stefan in Gräfelfing am Freitagabend vorbeigekommen ist, hat sich vielleicht gewundert, was es da zu feiern gab: Ein mobiler Essensstand, zwei prunkvoll geschmückte, strahlend neue Einsatzfahrzeuge der Malteser und etwa 40 Personen versammelten sich in der frühen Abendstunde auf dem Kirchplatz. Im Zentrum der Feierlichkeit standen die beiden neuen Einsatzfahrzeuge, die vom Malteser Stadt- und Kreisseelsorger Pfarrer Florian Regner ihre Segnung erhielten.
Bei dem LkW handelt es sich um einen MAN TGL (220 PS) mit einem Spezialausbau der Firma Geidobler Fahrzeugbau. Er bietet der Einsatzleitung für den Katastrophenschutz vor Ort die Möglichkeit zur Koordination. Innen gibt es eine Sitzgelegenheit zum Austausch und davon abgetrennt funktionelle und moderne Arbeitsplätze mit Monitoren und beeindruckender Technik. „Eine Art fahrendes Büro“, erklärt Harald Schwill, der stellverstretende Beauftragte der Malteser für die Gliederung München. Insgesamt gibt es für den Katastrophenschutz im Landkreis München zwei Einsatzfahrzeuge dieser Art, eines von den Maltesern und eines vom Bayerischen Roten Kreuz.
Beide werden in diesem Jahr erneuert. „Er löst seinen Vorgänger ab, der mittlerweile 20 Jahre alt ist“, so Schwill. Die Anschaffung ist mischfinanziert, einen hohen Eigenanteil tragen die Malteser, einen weiteren Teil hat die Regierung von Oberbayern übernommen. Mit dem kleineren BMW Touring hatte zwar noch keiner gerechnet, aber da er knapp zwei Monate früher fertig war als gedacht, konnten die beiden Fahrzeuge gemeinsam gesegnet werden. Der Kombi ist für den Einsatzleiter des Rettungsdienstes gedacht, der direkt von zuhause aus der Bereitschaft damit zum Einsatzort kommen kann, um die Koordination vor Ort zu übernehmen.

Weil Nähe zählt
Nach einem kurzen Grußwort von Pfarrer Markus Zurl an die anwesenden Hilfs- und Rettungskräfte unterschiedlicher Organisationen sowie den zweiten Bürgermeister von Gräfelfing, Wolfgang Balk, als Vertreter der Politik gestaltete Pfarrer Regner die Messe. Dabei erinnerte er daran, was die drei zentralen christlichen Tätigkeiten während der Fastenzeit – das Fasten, Beten und Allmosengeben – auch in der heutigen Zeit und gerade für Menschen, die anderen Menschen helfen, bedeuten. So könne das Fasten als Besinnen eine Konzentration auf das Wesentliche erlauben, das Beten als Verbindung zu Gott könne Entlastung bieten und das Allmosengeben uns an die Hilfe für andere erinnern. Etwas, das für alle Hilfs- und Rettungskräfte ohnehin im Vordergrund ihrer Tätigkeit steht und in dem Motto der Malteser zum Ausdruck kommt: „Weil Nähe zählt.“
In seiner Predigt nahm Regner Bezug auf den Psalm 118: „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.“ Er setzte es in Analogie zu all denjenigen, die aus der Gesellschaft vertrieben wurden und die es gelte, im Blick zu behalten. Denn so wie der von den Bauleuten achtlos verworfene Stein könnten sie eine neue Perspektive für das Leben bekommen und selbst wieder zu einem wichtigen Teil der Gesellschaft werden. Aber eben nur dann, wenn ihnen Hilfe zu Teil werde. Er bat um Gottes Segen für alle, die sich dem Dienst am Anderen verschrieben haben: „Lass sie mit den Fahrzeugen Hilfe und Rettung bringen.“
Redaktion Unser Würmtal / sj
Fahrzeugweihe der Malteser
Gottes Segen für neue Einsatzfahrzeuge
Wer an der Kirche St. Stefan in Gräfelfing am Freitagabend vorbeigekommen ist, hat sich vielleicht gewundert, was es da zu feiern gab: Ein mobiler Essensstand, zwei prunkvoll geschmückte, strahlend neue Einsatzfahrzeuge der Malteser und etwa 40 Personen versammelten sich in der frühen Abendstunde auf dem Kirchplatz. Im Zentrum der Feierlichkeit standen die beiden neuen Einsatzfahrzeuge, die vom Malteser Stadt- und Kreisseelsorger Pfarrer Florian Regner ihre Segnung erhielten.
Bei dem LkW handelt es sich um einen MAN TGL (220 PS) mit einem Spezialausbau der Firma Geidobler Fahrzeugbau. Er bietet der Einsatzleitung für den Katastrophenschutz vor Ort die Möglichkeit zur Koordination. Innen gibt es eine Sitzgelegenheit zum Austausch und davon abgetrennt funktionelle und moderne Arbeitsplätze mit Monitoren und beeindruckender Technik. „Eine Art fahrendes Büro“, erklärt Harald Schwill, der stellverstretende Beauftragte der Malteser für die Gliederung München. Insgesamt gibt es für den Katastrophenschutz im Landkreis München zwei Einsatzfahrzeuge dieser Art, eines von den Maltesern und eines vom Bayerischen Roten Kreuz.
Beide werden in diesem Jahr erneuert. „Er löst seinen Vorgänger ab, der mittlerweile 20 Jahre alt ist“, so Schwill. Die Anschaffung ist mischfinanziert, einen hohen Eigenanteil tragen die Malteser, einen weiteren Teil hat die Regierung von Oberbayern übernommen. Mit dem kleineren BMW Touring hatte zwar noch keiner gerechnet, aber da er knapp zwei Monate früher fertig war als gedacht, konnten die beiden Fahrzeuge gemeinsam gesegnet werden. Der Kombi ist für den Einsatzleiter des Rettungsdienstes gedacht, der direkt von zuhause aus der Bereitschaft damit zum Einsatzort kommen kann, um die Koordination vor Ort zu übernehmen.

Weil Nähe zählt
Nach einem kurzen Grußwort von Pfarrer Markus Zurl an die anwesenden Hilfs- und Rettungskräfte unterschiedlicher Organisationen sowie den zweiten Bürgermeister von Gräfelfing, Wolfgang Balk, als Vertreter der Politik gestaltete Pfarrer Regner die Messe. Dabei erinnerte er daran, was die drei zentralen christlichen Tätigkeiten während der Fastenzeit – das Fasten, Beten und Allmosengeben – auch in der heutigen Zeit und gerade für Menschen, die anderen Menschen helfen, bedeuten. So könne das Fasten als Besinnen eine Konzentration auf das Wesentliche erlauben, das Beten als Verbindung zu Gott könne Entlastung bieten und das Allmosengeben uns an die Hilfe für andere erinnern. Etwas, das für alle Hilfs- und Rettungskräfte ohnehin im Vordergrund ihrer Tätigkeit steht und in dem Motto der Malteser zum Ausdruck kommt: „Weil Nähe zählt.“
In seiner Predigt nahm Regner Bezug auf den Psalm 118: „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.“ Er setzte es in Analogie zu all denjenigen, die aus der Gesellschaft vertrieben wurden und die es gelte, im Blick zu behalten. Denn so wie der von den Bauleuten achtlos verworfene Stein könnten sie eine neue Perspektive für das Leben bekommen und selbst wieder zu einem wichtigen Teil der Gesellschaft werden. Aber eben nur dann, wenn ihnen Hilfe zu Teil werde. Er bat um Gottes Segen für alle, die sich dem Dienst am Anderen verschrieben haben: „Lass sie mit den Fahrzeugen Hilfe und Rettung bringen.“
Redaktion Unser Würmtal / sj